Vikings wollen gegen formstarke Hagener mutig sein

15. März 2018
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(nif/Vikings-Redaktion) Für Ceven Klatt ist der Fall klar. „Die Hagener haben aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen und Ergebnisse sicher viel Selbstvertrauen und das Momentum auch auf ihrer Seite. Wir müssen trotzdem mutig sein und vor unserem Publikum voll dagegenhalten“, sagt der Trainer des HC Rhein Vikings vor dem Derby am Samstag (19 Uhr/Castello) gegen den Tabellennachbarn Eintracht Hagen.

Dabei sind die Voraussetzungen der kommenden Kontrahenten, die vor der laufenden Spielzeit gemeinsam aus der 3. Liga West in die 2. Handball-Bundesliga aufgestiegen sind, unterschiedlich. Während die Eintracht nach einem 0:14-Punkte-Start seit längerem starke Leistungen zeigen und so auch gegen Top-Teams Punkte einsammeln konnten, mussten die arg verletzungsgeplagten Vikings zuletzt drei Niederlagen in Serie hinnehmen. Mittlerweile stehen beide Teams punktgleich im unteren Mittelfeld der Tabelle. Nicht umsonst sagt Klatt vor dem wichtigen Spiel: „Wir arbeiten unverändert hart und hoffen darauf, dass gegen die Eintracht vielleicht der eine oder andere Verletzte wieder in den Kader zurückkehrt.“

Dabei hoffen die Vikings vor allem darauf, dass Christian Hoße noch stärker ins Geschehen eingreifen kann als zuletzt und dass in Heider Thomas (Foto: Wort & Lichtbild)  zumindest ein Akteur des etatmäßigen defensiven Innenblocks wieder einsatzfähig ist. Für Abwehrspezialist Miladin Kozlina dürfte ein Einsatz dagegen noch zu früh kommen. Youngster Brian Gipperich fällt bekanntermaßen ohnehin mit einem Kreuzbandriss aus. Zudem ist auch Rückraumspieler Christopher Klasmann derzeit aufgrund von Rückenproblemen in Behandlung – sein Einsatz ist fraglich. „Wir werden auch gegen Hagen, das unter anderem in Sören Kress, Jan von Boenigk oder Torhüter Tobias Mahncke über große individuelle Stärke verfügt, improvisieren müssen“, kündigt der Vikings-Trainer folgerichtig an.

Bereits in der vergangenen Drittliga-Spielzeit waren die Duelle mit der Eintracht hart umkämpft und eng: In Hagen hieß es am Ende 29:29, das Rückspiel konnten die Vikings praktisch erst mit dem Schlusspfiff mit 27:26 für sich entscheiden. In der laufenden Spielzeit kassierten die Vikings in der Hinrunde Anfang Oktober eine 26:29-Niederlage bei der Eintracht. „Das war damals ein schwaches Spiel von uns und der erste Saisonsieg für Hagen. Wir wollen diesmal zu Hause natürlich eine wesentlich bessere Leistung zeigen“, stellt Klatt klar. Ein Wiedersehen gibt es für die Vikings mit Andreas Bornemann, der nach einem kurzen Gastspiel Anfang November zu Eintracht Hagen wechselte.